//Seitenstechen lässt sich wegatmen – wenn man auf den Lauf achtet.

Seitenstechen lässt sich wegatmen – wenn man auf den Lauf achtet.

Mit 15 Minuten Laufen und 30 Minuten Walking haben wir angefangen, in der Cappuccino-Gruppe. Darüber kann ich nur noch Schmunzeln! Inzwischen laufen wir 120 Minuten am Stück. Und voller Stolz kann ich sagen: Den Halbmarathon habe ich in der Zeit schon einmal geschafft – das wollte ich auch! Unfassbar, was der Wille kann.

Dabei bin ich bei den langen Strecken immer wieder kurz davor, den Lauf zu unter-, wenn nicht gar abzubrechen. Denn ich bekomme regelmäßig Seitenstechen. Doch Daniel, einer unserer Trainer in Schwäbisch Hall, hatte mir schon vor einiger Zeit einen Tipp gegeben, der mir zeigte, wie ganzheitlich ich den Körper sehen muss.

Atemphasen und der Schritt hängen zusammen

Das aufkommende Stechen im Bauch hängt bei mir mit dem Atem– und Schrittrhythmus zusammen: Ich bin etwas, was Daniel einen Zwei-Zwei-Atmer nannte. Zwei Schritte lang atme ich ein, zwei Schritte lang aus. Das bedeutet, die Atemphasen beginne ich immer mit dem gleichen Fuß.

Ich bekomme Seitenstechen vor allem rechts. Aber nur dann, wenn ich die Atemphasen anfange, wenn mein rechter Fuß vorne ist. Wenn ich das auf links umstelle, vergeht das Seitenstechen mit der Zeit – ohne, dass ich angehalten habe.

Kleiner Tipp, falls es euch schwer fällt, den Rhythmus umzustellen: Ich atme einfach einen Schritt länger aus.

2019-09-05T17:02:16+01:00